In einem kurzfristen Aufruf bat unsere Geschäftsführerin Almut Gross die Eltern der KölnKitas-Einrichtungen um Spenden für Flüchtlingsunterkünfte in Köln. Denn zurzeit besteht ein Bedarf an Baby- und Kleinkinderbekleidung, Wickelkommoden und Kinderwagen. Die Spenden konnten in den Kitas abgeben werden und wurden von der Jugendhilfe Köln e.V. abgeholt und entsprechend weitergegeben. Größere Spenden wurden auch nach Terminabsprache direkt bei den Eltern abgeholt.

Das Ergebnis war überwältigend! Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender! Es ist eine sehr große Menge an gut erhaltenen Kindersachen, Wickelkommoden, Kinderwagen und weiteren nützlichen Dingen abgegeben worden.

Dieses Jahr startet die Jugendhilfe Köln e.V. ein neues Projekt: Art_ists – Kunst von der Straße.

Unsere eingereichte Interessensbekundung im Bereich Jugendsozialarbeit im Rahmen des Innovationsfonds des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) wurde ausgewählt.

Mit unserer Projektidee wird die soziale, schulische und berufliche Integration von Straßenkindern gefördert. Angesprochen sind junge Menschen im Alter 14 Jahren bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, die sich bereits einen längeren Zeitraum ohne Erlaubnis der Eltern nicht mehr zu Hause aufhalten, von ihren Eltern und anderen Angeboten nicht mehr erreicht werden sowie sich in einer individuellen Not- und Krisensituation befinden und dringende Unterstützung der Jugendhilfe benötigen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in Kürze auf der Website der Jugendhilfe Köln: www.jugendhilfe-koeln.de

Auch in diesem Schuljahr 2016/17 führte die Jugendhilfe Köln wieder im Rahmen der NRW-Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ Potenzialanalysen durch. In manchen Gebieten arbeiteten wir dabei mit unserem Kooperationspartner, der Talentbrücke GmbH & Co. KG, zusammen. Wir waren an fast allen Schulformen vertreten. Dabei haben wir bekannte Gesichter wiedergesehen, mit denen wir in der Vergangenheit bereits gut zusammen gearbeitet haben. Aber wir haben auch neue Akteure kennen und schätzen gelernt. Insgesamt hat die Jugendhilfe seit August knapp 7.500 Potenzialanalysen durchgeführt. Vielen Dank für die konstruktive und kooperative Zusammenarbeit.

In folgenden Städten und Kreisen führten wir die Potenzialanalysen durch:

  • Köln (Haupt- und Gesamtschulen sowie Gymnasien; in Bietergemeinschaft mit der TALENTBRÜCKE)
  • Düren (Gymnasien)
  • Leverkusen (Haupt-, Realschulen und Gymnasien; mit der TALENTBRÜCKE)
  • Remscheid (Haupt-, Realschulen sowie Sekundarschulen und Gymnasien)
  • Rhein-Erft-Kreis (Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien; mit der TALENTBRÜCKE)
  • Rhein-Sieg-Kreis (Förder-, Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen sowie Gymnasien)
  • Solingen (Haupt- und Sekundarschule)

Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und danken allen, die an dem erfolgreichen Gelingen tatkräftig mitgewirkt haben. Besonders bedanken möchten wir uns bei allen StuBos (Studien- und Berufswahlkoordinatoren) der beteiligten Schulen sowie den kommunalen Koordinierungen und den Bildungsbüros.

 

Weitere Infos erhalten Sie auf unserer Website hier oder unter:

http://www.keinabschlussohneanschluss.nrw.de

http://www.berufsorientierung-nrw.de