Die Jugendhilfe Köln e.V. ist nun mit einigen Projekten und Angeboten in dem Familienportal guterstart.koeln der Stadt Köln vertreten.

Das Portal dient dazu, schnell und einfach passende Angebote zu vielfältigen Themen in Köln zu finden. Diese sind breit gefächtert und reichen u.a. von gesundheitlichen Themen über Berufsorientierung, Erziehung und Erwachsenwerden bis hin zu Freizeitangeboten. Die JHK präsentiert dort z.B. die Kölner Jugendlotsen, die Kompetenzagentur, die BvB-Pro und auch unsere Jugendwerkstätten. Wenn jemand Beratung und Untersützung bei berufsorientierenden Themen sucht, findet er:sie auf der Plattform schnell unsere Angebote und kann unkompliziert Kontakt aufnehmen.

Bei weiterem Interesse finden Sie hier den Zugang zur Plattform.

Am Samstag, den 13. Juni 2026, ist von 11:00 bis 16:00 Uhr die Freiluft- und Gartenarbeitsschule (Freiluga) zum Tag der offenen Tür geöffnet. Der Eintritt ist frei!

An diesem Tag sind alle interessierten Personen (Kinder, Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte, Familien, …) eingeladen, die – sonst nicht öffentlich zugängliche – Freiluga und das Schulbiologische Zentrum zu besuchen und kennenzulernen.

Anreise:
Da es keine Parkplätze auf dem Gelände gibt, wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad empfohlen. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist der Weg über die orangefarbene „Triotop-Brücke“ vom Girlitzweg aus am attraktivsten. Schön ist auch der Weg durch den Grüngürtel „Walter-Binder-Weg“ von der Haltestelle „Rheinenergie Stadion“ aus.

Adresse:
Städtische Freiluft- und Gartenarbeitsschule (Freiluga)
Belvederestraße 159
50933 Köln (Müngersdorf)

Mehr Infos:

Für unser geplantes Café ZusammenSpiel, einen Ort der Begegnung, des sozialen Austauschs und der Vorbeugung von Einsamkeit, arbeiten wir mit der Bethe-Stiftung zusammen.

Anfang der Woche besuchte uns Herr Dr. Martin Hamburger in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Bethe-Stiftung zu einem sehr anregenden Austausch in den Räumlichkeiten des geplanten Spielecafés. Dabei konnten wir unsere Arbeit und die Ideen für das Café ausführlich vorstellen und gemeinsam über die nächsten Schritte sprechen. Der Besuch war für uns sehr bereichernd und hat uns in unserem Vorhaben zusätzlich bestärkt und inspiriert.

Die Bethe-Stiftung unterstützt unser Projekt in besonderer Weise, indem sie jede Spende für das Café verdoppelt und damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung leistet. Wenn auch Sie spenden möchten, finden Sie hier weitere Infos.

Wir freuen uns sehr über die vertrauensvolle Zusammenarbeit und blicken mit großer Zuversicht auf den erfolgreichen Start unseres Spielecafés!

 

Das Projekt Café Zusammenspiel steht für Begegnung, Austausch und Gemeinschaft in Köln. Hier entsteht ein offener Ort, an dem sich Menschen jeden Alters willkommen fühlen – unabhängig von ihrer Lebenssituation.

Um diesen besonderen Treffpunkt aufzubauen, ist jetzt eine Spendenkampagne gestartet. Das Besondere: Dank der Unterstützung der Bethe-Stiftung wird jede Spende bis zu einem festgelegten Betrag verdoppelt. Jeder Beitrag hat somit eine doppelte Wirkung.

Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie dabei, einen Raum gegen Einsamkeit zu schaffen – einen Ort, an dem Gespräche entstehen, Beziehungen wachsen und Gemeinschaft gelebt wird.

Machen Sie mit und unterstützen Sie das Café Zusammenspiel!
Zur Spendenaktion:
https://www.jugendhilfe-koeln.de/cafe-zusammenspiel-spendenaktion/


Demokratie, Menschenrechte und Respekt sind zentrale Grundlagen sozialer Arbeit. Gleichzeitig erleben Fachkräfte aktuell verstärkt, dass diese Werte in Frage gestellt werden. In einer Zeit wachsender Polarisierung braucht es deshalb klare Fundamente, die Haltung ermöglichen und professionelles Handeln absichern.

Mit der neuen Handreichung „Fundamente – Haltung, Auftrag und Verantwortung“ möchten Jugendhilfe Köln e.V., Jugendzentren Köln gGmbH und KölnKitas gGmbH Mitarbeitende und Fachkräfte unterstützen. Die Veröffentlichung bietet Orientierung in unsicheren Zeiten und macht deutlich, welche Handlungsspielräume, Schutzfaktoren und Ressourcen zur Verfügung stehen.

Die Handreichung beleuchtet zentrale rechtliche Grundlagen, pädagogische Praxis, digitale Schutzfaktoren sowie Netzwerke und Rückhalt. Sie macht klar: Soziale Arbeit darf und muss Haltung zeigen. Demokratie, Menschenrechte und ein diskriminierungsfreier Raum sind keine politischen Meinungen, sondern Fundament unseres gesetzlichen und fachlichen Auftrags.

Die Handreichung steht hier zum download bereit.

Die Jugendhilfe Köln e.V. feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Seit der Gründung im April 1976 hat sich viel bewegt: Bereits im September desselben Jahres wurde die erste Jugendwerkstatt in der Marienstraße in Köln-Ehrenfeld eröffnet. Damals startete die JHK mit 6 Fachkräften und 24 Jugendlichen.

In den vergangenen fünf Jahrzehnten hat sich der Verein kontinuierlich weiterentwickelt. Die Zahl der Mitarbeitenden ist gewachsen, ebenso die Vielfalt an Programmen und Projekten. Im Laufe der Zeit konnten so zahlreiche Jugendliche, junge Erwachsene und später auch erwachsene Menschen erreicht und begleitet werden.

Wichtige Meilensteine waren unter anderem die Gründung der ersten Tochtergesellschaft, der KölnKitas gGmbH, im Jahr 1994. Im selben Jahr wurde zudem die denkmalgeschützte Geschäftsstelle in der Christianstraße 82 bezogen. 1998 folgte mit der Jugendzentren Köln gGmbH eine weitere Tochtergesellschaft.

Heute stehen vielfältige Angebote zur Verfügung: von (Berufs-)Orientierung über Beratung und Begleitung bis hin zu Qualifizierung, Beschäftigung und Vermittlung. Damit leistet die Jugendhilfe Köln e.V. seit 50 Jahren einen wichtigen Beitrag für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen.

Das Jubiläumsjahr bietet Anlass, zurückzublicken, aber auch nach vorne zu schauen.
Sobald die Planungen für die Feierlichkeiten abgeschlossen sind, informieren wir an dieser Stelle über weitere Details.

Foto: mit freundlicher Genehmigung des Stadtkonservators Stadt Köln

Der Arbeitskreis Jugendsozialarbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (BAG ÖRT) hat sich zu einer Sitzung bei der Jugendhilfe Köln e.V. in Köln getroffen.

Die BAG ÖRT ist ein bundesweites Netzwerk von Trägern der Jugendsozialarbeit. Sie vertritt deren Interessen auf Bundesebene, fördert den fachlichen Austausch zwischen den Mitgliedsorganisationen und setzt sich für die Weiterentwicklung der Jugendsozialarbeit sowie für bessere Rahmenbedingungen für junge Menschen mit Unterstützungsbedarf ein.

Die Jugendhilfe Köln e.V. ist seit der Gründung der BAG ÖRT im Jahr 1995 Mitglied des Netzwerks. Der Arbeitskreis Jugendsozialarbeit tagt normalerweise in der Geschäftsstelle der BAG ÖRT in Berlin. Das Treffen in Köln bot daher eine besondere Gelegenheit: Die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Träger konnten nicht nur aktuelle fachliche Themen diskutieren, sondern auch Einblicke in die Arbeit vor Ort gewinnen und die Jugendhilfe Köln besser kennenlernen.

Der persönliche Austausch und der Blick in die Praxis vor Ort stärkten einmal mehr das Netzwerk der BAG ÖRT und die Zusammenarbeit der beteiligten Träger.

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat ein aktuelles Impulspapier zur jugendgerechten Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen (JBA) veröffentlicht. Unter dem Titel „Vorschläge für eine jugendgerechte Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen“ formuliert der Verbund sechs zentrale Empfehlungen, um die Zusammenarbeit der Rechtskreise SGB II, III und VIII stärker an den Bedarfen junger Menschen auszurichten.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem:

  • verbindliche Beteiligungsformate für junge Menschen,

  • jugendgerechte analoge und digitale Zugänge,

  • rechtskreisübergreifende, ganzheitliche Förderangebote,

  • eine stärkere Einbindung der Jugendsozialarbeit (§ 13 SGB VIII),

  • bundesweite Mindeststandards sowie

  • ein verbesserter Datenaustausch zwischen den beteiligten Akteuren.

Ziel ist es, Jugendberufsagenturen als verlässliche, niedrigschwellige und qualitativ hochwertige Anlaufstellen im Übergang Schule–Beruf weiterzuentwickeln – insbesondere für junge Menschen in besonderen Lebenslagen.

Das Impulspapier vom 16.02.2026 finden Sie hier zum Download.

Die Angebote der Jugendberufshilfe in Köln sind vielfältig und werden von unterschiedlichen Trägern gestaltet und umgesetzt. Finanziert werden sie durch kommunale Mittel der Stadt Köln, durch das Land Nordrhein-Westfalen sowie durch Dritt- und Eigenmittel der beteiligten Träger.

Nach den Kommunalwahlen im September 2025 wurden zahlreiche Ämter und Gremien in Köln neu besetzt. Um den neuen Amtsträgerinnen und Amtsträgern einen Einblick in die Arbeit der Jugendberufshilfe zu ermöglichen und deren Bedeutung sichtbar zu machen, haben sich mehrere Träger zusammengeschlossen und gemeinsam einen Film produziert.

Der Film wurde am 27. Januar 2026 im Jugendhilfeausschuss der Stadt Köln erstmals öffentlich vorgestellt – eingebettet in eine Präsentation der beteiligten Träger. Unsere Geschäftsführerin Almut Gross stellte gemeinsam mit Stephan Schwarzer, Geschäftsführer von EigenArt e.V., die Arbeit der Jugendberufshilfe vor. Neben dem Film wurden dabei insbesondere die Wirkweisen, Ziele und Ergebnisse der Angebote erläutert.

Rechtliche Grundlage aller Angebote der Jugendberufshilfe ist § 13 SGB VIII. Ziel ist die schulische, berufliche und soziale Integration junger Menschen – mit dem Anspruch, ihre gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und sie nachhaltig in Ausbildung und Arbeit zu integrieren. Die Träger begleiten junge Menschen an wichtigen Schnittstellen ihres Lebens, insbesondere im Übergang von der Schule in den Beruf.

Alle Angebote der Jugendberufshilfe sind freiwillig, ressourcenorientiert und partizipativ angelegt. Sie unterstützen junge Menschen dabei, ihren eigenen Weg ins Erwachsensein zu finden und aktiv zu gestalten.

Unter dem Motto „Sechs Träger, ein gemeinsames Werteverständnis“ trafen sich am 29. Januar die beteiligten Träger (eva-gGmbH, Internationaler Bund – IB West gGmbH, JobProfil/BTZ, Jugendhilfe Köln e.V., Zug um Zug und natürlich KKB gGmbH) zu einer inspirierenden Veranstaltung rund um ihre neue Werte-Charta. In anregenden Gesprächen und gemeinsamen Reflexionen wurde deutlich, wie wichtig ein verbindendes Wertefundament für die tägliche Arbeit und die zukünftige Zusammenarbeit ist. Die Veranstaltung setzte starke Impulse für die gemeinsamen Projekte und stärkte das Miteinander über Trägergrenzen hinweg.